05-06/09-06-2015 Richtung Norden nach Salta, noch immer in Argentinien, unterwegs!

Nach 20h im Bus sind wir endlich in Salta angekommen.

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Wir haben nur kurz im Hostel eingecheckt und haben uns sofort auf Nahrungssuche begeben. Ich hätte wohl ein Foto vom leckeren Sandwich im Bus machen sollen. Ich kann nur so viel anmerken, dass es vakuumverpackt war, also flach wie eine Flunder.

Wir haben uns in ein kleines Restaurant gesetzt und zum Omelette gab es natürlich Rotwein. Auch wenn das mit dem Essen hier nicht so berauschend ist, der Rotwein, ja ja, der ist super.

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Nach einem Spaziergang durch das Stadtzentrum, welches doch recht überschaubar war, haben wir uns entschieden auf die belebte Bar/Club-Straße umzusiedeln. Wir haben eine gemütliche Shisha-Bar gefunden, in welcher auch super leckere Daiquiris serviert wurden. Mittlerweile war es auch schon nachts 1Uhr. Ein kurzer Zwischenstopp in einem Club sollte den Tag perfekt machen. Wir gingen in den gegenübergelegenen Club ONE. Aber um diese Uhrzeit gab es hier noch keine Tanzmusik. Stattdessen waren Tische und Stühle auf der Tanzfläche verbreitet und es wurde noch diniert. Ab 2Uhr, 2Uhr 30 ginge es wohl los.

Die eine Stunde haben wir nicht mehr geschafft. Am Einlass hat man uns noch 2 Tickets mitgegeben, falls wir es uns doch noch überlegen. Das hätte uns dann den Eintritt gespart. Für uns hieß es aber nach der Nacht im Bus, auf ins Hostel. Wir haben uns entschieden, den verpassten Schlaf nachzuholen und das Frühstück am nächsten Morgen auszulassen. Viel verpasst man da ja leider nicht.

Gesagt, getan. Samstag schälte ich mich gegen Mittag aus der durchgelegenen Matratze. Da Montag die Weiterreise geplant war, die Stadt nicht so viel zu bieten hatte, entschlossen wir uns den Tag ganz entspannt anzugehen und abends lieber noch einmal die Club-Szene zu testen.

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Das Highlight der Stadt ist der Cerro San Bernardo, welcher mit der Seilbahn Teléferico zu erklimmen ist – bei der Hitze die richtige Entscheidung. Nach einem weiteren Spaziergang durch die Stadt hatten wir wirklich alles gesehen. Die eine oder andere Kirche stach in den ruhigen Straßen hervor und war es natürlich wert ein Foto zu machen.

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Gegen 18Uhr gab es einen verspäteten Mittagsschlaf. Danach machten wir uns auf ins Nachtleben Saltas. Zum Einstieg ging es in ein kleines Restaurant auf einen Empanada-Snack. Da uns die Shisha-Bar so gut gefallen hat, wurde das der nächste Stopp. Kurz nach 1Uhr trauten wir uns in den ersten Club. Die Musik dröhnte regelrecht aus den Lautsprechern und es tanzten auch tatsächlich schon ein paar Leute.

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Wir hatten die Tickets vom gestrigen Besuch im Club ONE natürlich eingesteckt. Es stand kein Datum darauf, so dass es den Versuch wert war, auch an diesem Abend kostenlos in den Club zu kommen. Vor dem Club war bereits eine Schlange. Wir liefen lässig locker daran vorbei, wedelten bei den Türstehern mit unseren Tickets rum und tatsächlich hat es geklappt. Wir wurden eingelassen. Ich liebe es, wenn die Dinge so laufen. 😛

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Ich muss gestehen, dass dies ein sehr gelungener Abend war. Wir haben bis morgens 4Uhr getanzt. Die Musik war super und die Stimmung auch.

Sonntag war dann wohl ein typischer Sonntag. Alle Geschäfte geschlossen. Kein Mensch auf der Straße. Im Hostel trafen wir einige angenehme Leute und so wurde abends in geselliger Runde über Gott und die Welt geplauscht. Ich hätte mal von Anfang an mitzählen sollen, wie oft ich meine Lebensgeschichte bereits erzählt habe. Aber wie soll es auch anders sein. Jeden Tag trifft man auf neue Leute. Reisegeschichten und Erfahrungen, Empfehlungen werden ausgetauscht.

Am Montag habe ich dann in Erfahrung gebracht, dass mein Bus nach San Pedro nur morgens 7Uhr fährt und am Dienstag ein Streik der öffentlichen Verkehrsmittel ansteht. Klasse. Ich habe schon von einigen gehört, dass hier öfter gestreikt wird. Natürlich muss ich auch dieses Erlebnis teilen. Somit hieß es, früheste Weiterfahrt Mittwochmorgen 7Uhr.

Das Schicksal meinte es aber dennoch gut mit mir. Abends unterhielt ich mit Loryn, einem Mädel aus Australien. Sie hatte den gleichen Plan wie ich. Also fahren wir jetzt zusammen nach San Pedro und treten die 3Tages-Safari durch die Wüste Atacama gemeinsam an.

 

Lessons Learned of the Day:

Everything happens for a reason!

Ich muss gestehen, die 2 weiteren Tage Pause haben mich nicht wirklich gestört. Aber gefreut habe ich mich auch nicht. Die nächsten Wochen werden doch wieder sehr belebt, so dass ich kurzzeitig das Gefühl hatte, nicht alles zu schaffen. Aber:

A journey is best measured in friends, rather than miles!

Loryn ist eine neu gewonnene Freundin und ich freue mich auf ein paar Tage mit ihr.

 

 

Noch ein paar Eindrücke:

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Preisvergleich: 1Euro sind circa 10 argentinische Peso, könnt ihr mal rechnen 😛

P.S. das ist ein kleines Glas Nutella 😦

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