10-04-2015 Madrid – here I come!

Wie das nun so ist, wenn man reist und dann noch eine Zeitverschiebung dazu kommt; man fragt sich stets und ständig, ob man in der richtigen Zeit unterwegs ist. Es war somit keine gute Idee meine Armbanduhr zu Hause zu lassen, um dieses Jahr des Reisens absolut frei zu erleben.

Ja, Flüge gehen nun mal zu bestimmten Zeiten und nicht ungefähr 9 Uhr. Mein Flug nach Madrid war für 11:30Uhr angesetzt. Thomas hatte sich bereit erklärt, die Nacht in der Nähe des Hotels in seinem Bus zu übernachten und mich morgens noch zum Flughafen zu fahren. Stressfrei, dachte ich mir. Wir wollten uns 9Uhr am Bus treffen, noch gemeinsam frühstücken, denn es ist ja völlig ausreichend, wenn wir kurz nach 10Uhr am Aeropuerto sind.

Ich machte die Augen auf. Mein Funkwecker sagte 8Uhr. Die Uhr am TV 9Uhr und mein Handy Garnichts. Warum ist das denn nur immer so? Aber es wird schon alles passen. Mein Funkwecker sollte schon recht haben, oder doch der einheimische Fernsehsender?

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Punkt 9Uhr stand ich an dem roten Bus. Thomas bestätigte mir die Zeit und wir konnten noch entspannt frühstücken. Mehr oder Minder. Die innerliche Aufregung war trotzdem gegeben. Am Flughafen angekommen, gab es noch eine große Abschiedsumarmung und eine kleine Fotosession. Thomas, auch an dieser Stelle noch einmal Danke und Good Luck für deinen weiteren Aufenthalt.

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Gespannt wartete ich dann am Gate 12, dass es endlich los geht.

Wir wurden in den Bus zum Flugzeug eingeladen und fuhren Richtung Flugzeug. Dann kam ein netter Herr daher und erklärte uns, dass das Flugzeug gerade erst gelandet sein, wir demnach noch nicht einsteigen können, also auch nicht aus dem Bus aus, denn es gäbe jetzt erst die notwendige Flugzeuginspektion.

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Nun, also ich habe noch nie eine solche Inspektion vom Flughafenbus aus beobachtet. Eine Dame steckte ihren Kopf immer wieder in die Turbine und notierte irgendwas. Wahrscheinlich hätten mich diese Umstände wohl kaum gestört. Aber nach den letzten Begebenheiten in der Luftfahrt, war ich so nervös wie noch nie zuvor, in ein Flugzeug einzusteigen.

Das Einsteigen ging dann doch recht fix. Vor mir saß ein junger Herr, der die Finger über der Brust kreuzte und sein Kruzifix küsste, als die Turbinen ansprangen. Ob ich vielleicht noch ein paar liebe Worte an liebe Leute sende? Ach so ein Quatsch, das wird schon gut gehen. Und das ging es auch.

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Nun konnte ich mich auf das eigentliche „Aufgeregt sein“ konzentrieren. Mein Freund erwartet mich. Ich werde mein Gepäck abholen und hinter der Schiebetür wird er stehen. Nach 3 laaangen Tagen Trennung freute ich mich auf eine Portion Liebe.

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Lessons Learned of the day:

Das Flugzeug ist und bleibt eines der sichersten Verkehrsmittel auf diesem Planeten!

Ja, auch wenn es schrecklich ist, dass 300 Menschen mit einmal ihr Leben bei einem Absturz verlieren. Wie viele Menschen sterben doch gleich noch einmal auf deutschen Autobahnen…oder an Hunger und Durst in Afrika…oder wo auch immer auf der Welt???Eben!

Advice of the day:

Liebe Fluggesellschaften! Lassen Sie Ihre Passagiere keine Flugzeuginspektionen erleben. Das ist irgendwie beunruhigend.

Question of the day:

Kann man eine Flugzeugevakuierung als Testszenario durchführen?

Das wäre doch mal ein Ansatz. Also ich würde schon gern mal prüfen, ob die „Life vest really under my seat is“ und ob die sich genauso aufbläst wie beschrieben. Sollte nicht jeder Flugzeugpassgier mal ein solches Training absolvieren, oder zumindest die Möglichkeit bekommen, dies zu tun?

Ihr merkt schon, meine lieben Freunde – Katrin hatte wirklich Schiss im Flieger. Aber das vergeht auch wieder ganz schnell.

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